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Meditation für Anfänger / 10 min. für DICH + Übungsvideo

Entspannung ist wichtig! Und wer leistungsfähig sein will, sollte natürlich auch auf die Balance zwischen Anspannung und Entspannung achten. Eines ist nämlich ganz klar, sich  immer nur fordern und bis an die Leistungsgrenze pushen, ist auf Dauer ungesund und bringt einem schnell aus der Balance. Je nachdem in welcher Lebensphase und Lebensumständen man sich gerade befindet, fühlt man sich oft müde, ausgelaugt und kraftlos. Unser Alltag hat sich in den letzten Jahrzehnten drastisch verändert. Die Welt tickt immer schneller, unsere Anpassungsfähigkeit wird oft bis ins Letzte ausgereizt. Oftmals kostet uns der Alltag mit all seinen “Pflichten” und Möglichkeiten viel Kraft, sogar unsere freie Zeit wird oft bis ins Detail geplant. Pausen sind bei vielen nur drin, wenn es sich eben anbietet und sonst nichts anderes zu tun ist. Das kann natürlich fatale Folgen haben, die wir leider erst wahrnehmen, wenn wir bereits nicht mehr können.

Mit Meditation kam ich genau vor 21 Jahren in Berührung. In meinem damaligen Sportverein fanden die “Gesundheitstage” statt. Dort wurden neue Sportarten und das zukünftige neue Kursangebot vorgestellt. Neu im Programm war damals die Meditation. Zum damaligen Zeitpunkt machte ich viel Sport, der mich extrem forderte. Ich war absolut fit zu diesem Zeitpunkt, jedoch sah mein damaliges Sportprogramm als 22jährige eher einseitig aus. Ich machte Aerobic, Modern-Dance, lief Marathon, machte Indoor-Cycling, also all das, was mich immer schön an meine körperlichen Grenzen brachte. Umso neugieriger war ich natürlich, wie das wohl sein würde, wenn man sich auf die Reise ins “Innere” macht.

Aber was ist Meditation eigentlich?
In der Meditation geht es darum, die Gedanken zur Ruhe zu bringen.

Die Wahrnehmung nach innen zu lenken, dort zu verweilen und die innere Ruhe, den inneren Frieden zu finden. Meditation heisst, einfach da sein, ohne etwas zu tun. Meditation heisst ebenso, das Leben zu bejahen, es zu genießen und zu feiern anstatt sich völlig zurückzuziehen. In der Meditation gibst Du Dich völlig hin, Du bist einfach nur und lenkst Deine Aufmerksamkeit auf das vollkommene SEIN. Indem Du Deinen Geist bei der Meditation mit viel positiver Energie erfüllst, steigerst Du Deine Bewusstheit. Das führt dazu, dass Dein Bewusstsein sich ausdehnt, bis hin zu vollkommener Klarheit, Verbundenheit und Einheit.

Klingt erstmal ganz gut, aber schon etwas abgefahren 😉 . Am besten Du gehst an die Sache ganz locker und nicht zu sehr mit dem Kopf heran, sondern probierst es einfach mal aus.
Wozu meditieren, was bringt es mir? 
* Meditation mindert Stress und Sorgen
* Stärkt das Immunsystem
* Fördert Konzentration und das Merkvermögen
* Sorgt für eine positive und optimistische Lebenseinstellung
* Verbessert die Schlafqualität
* Sorgt in Stress-Situationen für einen klaren Kosfund gute Entscheidungen
* Meditation steigert das Glücksempfinden
* Steigert Kreativität, Lernleistung und Vorstellungskraft
* Sorgt in Zeiten wo Schlaf und Ruhe fehlen für Standhaftigkeit, Kraft und Gelassenheit (gerade bei Müttern)
* Hilft herauszufinden, was man wirklich möchte und den eigenen Weg gehen zu können
* Meditation beruhigt den Körper und wirkt blutdrucksenkend
* Kann Ängste und Depressionen mindern
* Kann Schmerzen lindern
* Kann sich positiv auf den Alterungsprozess auswirken.
Das sind nur ein paar Gründe, zu meditieren. Jeder hat seinen eigenen Grund, mit dem Meditieren zu beginnen. Ich habe für mich in jungen Jahren schon entdeckt, dass es für mich ein guter Ausgleich ist und dass in der Anwendung auch mein Potential steckt. In meinem Studium zur Dipl.Fitnesspädagogin und zur Yogalehrerin war Meditation ein wichtiger Bestandteil und natürlich Unterrichtsfach. Es ist so wunderbar, seinen Körper fit und gesund zu halten. Aber noch wunderbarer war es für mich zu erkennen, was man eigentlich leisten kann, wenn man nicht nur seinen Körper, sondern auch sein Inneres-Ich fit für`s Leben macht. Ich bin diesem Verlauf meines Lebens so dankbar. Als ich Mutter wurde, konnte ich das “Gelernte” gut anwenden, denn meine Tochter forderte mich stark heraus, hatte viel Power und schien im Gegensatz zu mir, wenig Schlaf zu benötigen. Mit Kind Nummer zwei wurde es noch herausfordernder. Kleinkind und Baby zur gleichen Zeit zu managen, schien zwar möglich, raubte mir aber viel Kraft. 24/7 auf Abruf kosten Mutter und Vater immer viel Kraft. Es ist eine intensive Zeit, in der Nerven oft kurz vor dem explodieren stehen. Man weiß oft nicht, wo einem der Kopf steht. Wer schon einmal bitterlich geweint hat, weil er einfach nur noch schlafen wollte und so erschöpft war, dass nichts mehr ging weiß, wovon ich spreche. In dieser Zeit hat mir eine kurze Meditation auch wenn sie nur 5 Minuten gedauert hat, sehr beigestanden. Sie hat mich gelassener gemacht, Energiereserven geweckt und mir geholfen, auch in dieser Turbulenten Zeit relativ nah bei mir zu bleiben. Mit Kind Nummer drei änderte sich wieder viel. Das Pensum wurde mehr, die Zeit für mich weniger. Wieder wenig Schlaf und selten nur ein paar Minuten für mich. Yoga und Meditation haben mir in dieser Zeit (entschuldigt bitte aber das trifft es einfach) den Arsch gerettet. Regelmäßiges Meditieren, viel frische Luft, viel draussen sein hier und da mal eine Yogastunde, haben mich diese Zeit gut überstehen lassen. Natürlich sehe ich das im Nachhinein so. In der Situation selber hat es sich (wie so oft) nicht immer so angefühlt 😉 .
Wie beginne ich?
* Anfangs ist es nicht wichtig, wie lange Du meditierst, sondern dass Du es überhaupt tust. Fange langsam an, das können 2 min. sein. Danach steigerst Du langsam Die Zeit.
* Integriere Meditation fest in deinen Alltag. Meditiere am besten am Morgen, meist fällt es einem leichter, da der Geist und die Gedanken noch ruhiger sind.
* Finde einen ruhigen Ort, an dem Du ein paar Minuten ungestört sein kannst. Ich meditiere oft im Badezimmer oder auch draussen in der Natur.
* Halte durch. Nehme Dir fest vor, das durchzuziehen. Es gibt keinen Grund, es nicht zu tun. Stelle Deinen Wecker 10 min. früher, stehe konsequent auf und meditiere dann.
* Du hast keine Zeit? Die Ausrede zählt NICHT. Gerade wenn Du das Gefühl hast, keine Zeit zu haben, ziehe es durch. Du wirst durch Meditation gefühlt mehr davon haben.
* Du kannst mit vielen Hilfsmitteln meditieren. Am besten sind Apps, Meditations-Downloads aber auch auf YouTube gibt es viele Möglichkeiten, Meditationen zu finden.
* Oft wird man ungeduldig und es stellt sich nicht gleich der gewünschte Erfolg ein. Bleib dabei, meditiere weiter, vertraue das es am Ende klasse wird.
* Oft verkomplizieren wir Dinge unnötig. Mach Dir keinen Kopf, fange einfach an “learning by doing” ist hier am BESTEN.
Du kannst wenn Du magst heute noch beginnen. Ich habe Dir auf meinem Kanal ein Video “Meditation für Anfänger / 10 min. für DICH vorbereitet. Über diesen Link 
kannst Du das Video kostenlos anschauen und für Dich das meditieren einfach mal ausprobieren.
Ich wünsche Dir einen schönen Tag und viel Spaß beim zur Ruhe kommen.
Liebe Grüße
Martina

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2 Comments

  • Reply
    Corinna
    24. Juli 2018 at 20:38

    Vielen Dank für den schönen Beitrag und das Video. Heute schon 2x meditiert. Hat mir sehr gut getan und gefallen. Sehr gerne mehr davon. Ich suche schon länger eine kleine ” Verschnaufpause”.

    • Reply
      Lady Landrand
      24. Juli 2018 at 21:10

      Hallo Corinna, oh das ist ja klasse. Schön das es Dir gefällt. Oh ja, davon wird es bestimmt mehr geben. Denn Verschnaufpausen müssen einfach sein 😉 Liebe Grüße

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