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Mit Yoga beginnen in der Schwangerschaft!

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Oft bekomme ich Nachrichten und Kommentare von Euch. Täglich erreichen mich E-Mails und Nachrichten über verschiedene Kanäle, darunter sind auch immer wieder viele Fragen. Eine Frage, die aufgrund des Lavera-Blogbeitrages (kannst Du hier lesen) sehr oft kam ist: “Kann ich in der Schwangerschaft” mit Yoga beginnen”!?

Klar kann jede Frau in der Schwangerschaft mit Yoga beginnen. Yoga bietet so viele Möglichkeiten, das Wohlbefinden der werdenden Mutter und ihrem Baby zu steigern. Dabei ist es wichtig, dass es der Mutter im ersten Schritt gut geht. Viele Frauen sind in der ersten Wochen der Schwangerschaft (Umstellungszeit) sehr müde und erschöpft. Hier heisst es, erst einmal langsam machen und ausruhen. Ist diese Zeit vorüber und ist man wieder voller Energie, dann ist auch die richtige Zeit, Neues auszuprobieren. Fühlt man sich gleich von Anfang an blendend und wird die “Umstellungsphase” als angenehm empfunden, so kann man auch gerne gleich loslegen.

Hierfür empfiehlt es sich, einen Yogakurs speziell für die Schwangerschaft zu suchen. Yoga in der Schwangerschaft erfordert eine besondere Achtsamkeit und auch ein besonderes Können des Yogalehrers. Anfangs, wenn der Bauch noch nicht sichtbar ist, fällt es einem oft noch leicht die Übungen auszuführen und sich relativ “normal” zu bewegen. Mit fortschreitender Schwangerschaft ändern sich aber die Bedürfnisse und es ist gerade bei Yoga-Anfängern sehr wichtig, langsam, genau und behutsam die Übungen aufzubauen. Das heisst nicht, dass eine werdende Mutter sich nicht bewegen darf. Dennoch gilt für eine Yoga-Anfängerin, die sich in der Schwangerschaft befindet, erst einmal weniger ist mehr. Die Übungen sollten erst gut erlernt werden, um eine Überforderung, körperlich wie geistig unbedingt zu vermeiden. Solltet ihr keinen Kurs in Eurer Nähe finden, der sich speziell um die Schwangerschaft dreht und wollt ihr einen ganz “normalen” Yogakurs besuchen, ist es wichtig, dass ihr dem Lehrer oder der Lehrerin sagt, dass ihr schwanger seid. Neue Yogaschüler sollten natürlich immer im Kurs begrüßt werden und oft fragt die Yogalehrerin auch, ob Yoga schon mal praktiziert wurde. Trotzdem kann man es nicht immer ganz deutlich erkennen, ob jemand schwanger ist oder nicht. Deswegen gerne “Hallo” sagen und gleich raus mit der Sprache 🙂 !

Für absolute Yoganeulinge empfiehlt es, sich NICHT daheim mit einer DVD oder einem Video ALLEINE zu beginnen. Bücher, Videos oder DVD`s sind eine tolle Sache und sind immer gut den bereits vorhandenen Unterricht aufzuwerten und zu begleiten. Ganz ohne Anleitung ist es für den Yoga-Anfänger schwer, richtig in die Übungen reinzufinden und diese korrekt auszuführen. Ich empfehle immer, mit einem Yogalehrer zu beginnen. Informiert Euch, wer in Eurer Umgebung unterrichtet, geht ins Internet oder fragt in eurem Freundeskreis nach. Oft werden Kurse für Yoga in der Schwangerschaft von der Krankenkasse unterstützt. Ihr könnt auch hier nachfragen, ob es geeignete Kurse in eurer Nähe gibt.

Mit Yoga zu beginnen ist immer ein Gewinn. Ob schwanger oder nicht, Yoga bewirkt wahnsinnig viel im Körper. Unterstützt ausserdem immer auch den Geist und die Seele, die gerade in der Schwangerschaft (ja die lieben Hormone) oft Achterbahn fahren. Ich kann mich noch genau an meine Yogazeit in der Schwangerschaft erinnern. Es hat mir so viel Ruhe und Stärke gegeben. Auch an “schlechten” Tagen konnte ich immer Kraft und positive Energie aus dem Gelernten ziehen.

Wenn Du also darüber nachdenkst, ob Du vielleicht Yoga in der Schwangerschaft mal ausprobieren solltest. Unbedingt, denn es gibt nichts schöneres als die Begegnung mit sich selbst!!!

Hier mein Lieblings-Yogamantra (geht immer)

 

 

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