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Unsere Entwicklung – die Isländerin und ich!

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10 Monate ist es jetzt schon her, seit ich mich für den Kauf meines Pferdes entschieden habe. Mein Leben lang habe ich auf diesen Moment gewartet, habe mir 1000x ausgemalt wie es wohl sein würde. Nach langer Suche wurde ich fündig, denn mein zukünftiges Pferd sollte in Zukunft so einige Aufgaben übernehmen und auch meistern können. Sprich, es sollte in erster Linie ein Pferd für mich sein, aber auch entspannt genug, um hin und wieder auch mal meine Kinder raufsetzten zu können. Nach toller Beratung auf dem Isländerhof Ruthenmühle in der Lüneburger Heide, fand ich Elding und bin seit dem schwer verliebt. Was ich da für ein tolles Pferd habe, wird mir erst JETZT so langsam bewusst. Wir sind in den letzten Monaten zu einem echten Team geworden, lernen gemeinsam und haben uns, wie ich (und auch meine Reitlehrerin) finden, gut entwickelt. Auch meine Kinder haben sie ins Herz geschlossen und egal ob Pony reiten, Mähne flechten oder tölten auf der Ovalbahn, alles ist mit ihr möglich. Ein rundum entspanntes Pferd, was perfekt zu uns passt. Nachdem ich mit ihr die ersten Monate vermehrt von Boden aus gearbeitet habe, mit meiner Pferdetrainerin gemeinsam mir die Sicherheit erarbeitet habe, um mit einem jungen Pferd arbeiten und umgehen zu können, hat sich bei uns eine gute Routine entwickelt. Regelmäßige Boden- und Freiarbeit, longieren und regelmäßiges reiten ist nun locker und fluffig und macht großen Spass. Sehr regelmäßig nehme ich Unterricht.

Einmal Bodenarbeit-Umgang und Freiarbeit und einmal Reitunterricht in der Bahn. Hierbei wechseln wir zwischen Ovalbahn und Dressurviereck. Der Schwerpunkt liegt hier immer auf der Gelassenheit. War sie am Anfang sehr aufgeregt, gerade wenn es an die schnelleren Gangarten ging, zeigt sie sich jetzt nach ein paar Schritten ganz entspannt und zufrieden. So langsam kann sie sich auch fallen lassen, wird immer lockerer und geschmeidiger und sucht aktiv die Hand und ist zufrieden. Die viele Bodenarbeit und das langsame Aufbauen, haben ihr gut getan und sie zeigt sich sehr motiviert und hat immer Lust, zu laufen und gemeinsam neue Dinge auszuprobieren. Auch ich habe mich so langsam daran gewöhnt, eine Fünfgängerin zu reiten. Was anfangs für mich doch sehr schwer war, habe ich jetzt gut auseinander sortiert. Ich spüre die Gangarten viel mehr, weiß genau ,was da jetzt unter mir passiert. Ich fühle ihre Gänge, wenn sie richtig läuft und kann jetzt viel besser auch alleine, die einzelnen Gangarten heraus reiten und sie verbessern. Dabei habe ich natürlich gute Unterstützung von meiner Gangpferdetrainerin, die uns ganz sanft in die richtigen Bahnen lenkt. Denn, was oft so easy aussieht, ist für mich als Freizeitreiterin schon eine Herausforderung. Schließlich hat so ein fünfgängiges Pferd keine Gangschaltung 😉 ! Jetzt heisst es weiterhin, viel Spass haben, dranbleiben und weiterhin lernen. Ich freue mich auf alle Fälle drauf.

Liebe Grüße vom Lande

Martina

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1 Comment

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    Food-Haul / Lifestyle / LadyLandrand | Cybermondayplanet.com
    30. Juli 2017 at 15:35

    […] Unsere Entwicklung – die Isländerin und ich! […]

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