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Was isst Du denn da? Unterschiedliche Ernährungsweisen an einen Tisch bringen!

Enthält Eigenwerbung!
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Gemeinsam an einen Tisch kommen, etwas essen, eine gute Zeit haben und sich einfach miteinander wohlfühlen. Was aber, wenn die Ernährungsvorstellung der oder des anderen so gar nicht miteinander harmonieren wollen?! Der eine mag es lieber vegetarisch, der andere möchte aber nicht auf ein gutes Stück Fleisch verzichten. Oder der eine möchte ab heute vegan Leben. Und der andere versteht die Welt nicht mehr und sehnt die Zeit herbei, wo man einfach mal eine Pizza abends in den Ofen schieben konnte! Ernährungsgewohnheiten von Paaren oder Familien können sehr unterschiedlich sein. Das muss kein Grund für Unruhe sein! Dennoch gibt es in vielen Beziehungen genervte Worte, Augenrollen oder den ein oder anderen kecken Spruch. Dabei kann man auch mit unterschiedlichen Ernährungsweisen harmonisch und mit Freude gemeinsam speisen. Heute gibt`s ein paar Tipps, wie unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten gut an einen Tisch kommen.

1. Miteinander reden und ehrliche Worte füreinander finden,

ist hier ganz besonders wichtig. Gemeinsam muss besprochen werden, was dem einen und den anderen wichtig ist. Betrifft es das Familienleben, sollte die ganze Familie zusammen kommen und das Thema Ernährung im Familien-Alltag gut besprochen werden. Weiß man genauer, was der eine mag oder der andere sich wünscht, ist es oft leichter die Mahlzeiten abzustimmen und zuzubereiten.

2. Akzeptiere die Ernährungsweise des anderen.

Treffen unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten aufeinander, versucht der eine gerne den anderen davon zu überzeugen, dass seine Art der Ernährung doch besser ist. Es kommt zu Verurteilungen, Vorwürfen oder auch zum belächeln der gegensätzlichen Ernährungsweisen. Diese muss nicht immer mit großen Worten ausgedrückt werden, sondern kann auch unterschwellig ablaufen. Niemand möchte gerne gesagt bekommen, was er am besten zu essen hat. Jeder hat seine ganz eigenen Gründen, warum man so isst, wie man gegenwertig isst! Bleibt respektvoll, redet miteinander und habt auch Verständnis für die andere Seite. Bleibt offen und nahbar, so wendet man sich einander viel lieber zu und kann auch neugierig werden, was der andere da so leckeres zaubert. Auch wenn es vielleicht, eine ganz andere Art der Ernährung ist.

 

3. Rezepte finden, dir sich gut ergänzen der abwandeln lassen.

Oft wissen Paare oder auch Familien die unterschiedliche Ernährungsstile vereinen, gar nicht mehr, was sie noch gemeinsam essen können. Hier, immer einfach denken und den Menüplan kurz besprechen. Ich rate dazu eine “Grundmahlzeit” für ALLE zu kochen und diese durch evtl. Fleisch, Fisch oder andere Veggie-Erzeugnisse aufzuwerten. z.B. kocht ihr ein herrliches Spargel-Erbsen-Risotto. Dazu passt auch wunderbar ein Stück Fisch oder ein Stück Fleisch. Oder wünscht man sich eine Spaghetti-Bolognese, der eine möchte Hack der andere nicht. Einfach zwei Pfannen parallel aufsetzen, der eine bekommt das Gericht mit Fleisch, der andere wählt Veggie-Hack oder wählt eine Linsen-Bolognese! Es ist nicht viel Arbeit, wo ein gemeinsamer Wille ist, ist auch ein gemeinsamer Weg. Mein Tipp auch hier, macht es nicht zu kompliziert und habt Verständnis füreinander!

 

4. Jeder Mensch ist anders!

Auch Nahrungsmittel werden von jedem anders vertragen und verdaut. Bevor man also möchte, dass der eine sich wie der andere ernährt, auch mal darüber nachdenken, warum der eine so isst, wie er isst. Es gibt Menschen die mögen am Morgen nichts essen. Sie fühlen sich gut und ihr Körper ist oft einfach noch nicht verdauungsbereit. Zwingt man denjenigen (auch gerne indirekt) am Morgen ständig zu essen, können daraus Verdauungsprobleme oder auch Übelkeit entstehen! Auch Rohkost wird von einigen Menschen super vertragen und auch verdaut. Andere hingegen können mit viel Salat oder Rohkost nichts anfangen, bekommen davon innere Kälte und sind wenig in der Lage dies zu spalten und gut zu verdauen. Denkt immer daran. Vieles hat naturgegeben auch einen Sinn!

5. Bleib neugierig und flexibel.

Isst man gerne unterschiedliche Dinge und zieht eine Ernährungsweise vor und kann die des andre nicht verstehen, ist es wichtig neugierig und flexibel zu bleiben. Schliesslich gibt es viele andere Gemeinsamkeiten. Nur weil der eine anders isst, sollte man nicht gleich die ganze Beziehung untereinander infrage stellen. Bleibt neugierig auf das, was der eine gerne mag. Lernt gemeinsam neue Restaurants kennen, kocht Gerichte die für Euch beide machbar sind und hört nicht auf den anderen zuzuhören.

6. Es ist nur ESSEN!

Kommt man mit seinen unterschiedlichen Ernährungsweisen einfach nicht zusammen, sollte man sich klar vor Augen führen, dass es NUR ESSEN ist! Wir sollten jeden Tag sehr froh sein, dass wir genug davon haben. Und zwar immer, zu jeder Uhrzeit, immer und alles.

Also sei Dir bewusst, es ist nur Essen. Und frage Dich, gibt es nicht wichtigere Dinge in der Welt über die man sich ärgern kann!? Ganz klar ja! Und egal, wie wir essen, was wir essen und was wir ernährungstechnisch super finden. Wir sollten einfach wieder viel mehr Verständnis füreinander zeigen und uns alle egal wie wir sind, wieder mehr an einen Tisch setzen! Wie löst Du das daheim? Gibt es solche Situationen auch bei Dir zu Hause? Wenn ja, wie gehst Du damit um?

Ich wünsche Dir einen wunderbaren Tag.

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Hast Du Fragen zur Ernährung? Oder wünschst Du Dir Hilfe bei der Umsetzung Deiner Ernährungs-Ziele? Dann schreibe mir gerne eine Mail an post@ladylandrand.de oder besuche meine neue Webseite ladylandrand.tv

Martina Schlüter, Ernährung-Coaching für Frauen.
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Liebe Grüße

Martina

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